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Schutz, solange es noch etwas zu schützen gibtZurzeit sind keinerlei Schutzprogramme betreffend “Schwimmen mit Delphinen” in Hurghada vorhanden. Um die Meeressäuger vor der Küste Hurghadas vor einer rücksichtslosen und rein kommerziell geprägten Ausbeutung zu schützen, strebt „Dolphin Watch“ folgende Ziele an: ![]()
1. Wissenschaftliche Datenerhebung und beobachtende ForschungWeitere Studien in diesem Bereich müssen vollbracht werden, um noch mehr Informationen über den menschlichen Einfluss auf die Delphine zu erhalten. Das Ziel von „Dolphin Watch“ ist es, andere Habitate der Delphine zu lokalisieren und zu dokumentieren. Damit können weitere Riffgebiete, wo die Delphine ruhen, unter Schutz gestellt werden, wie zum Beispiel das Riffgebiet Shaab El Erg. Um diese Zielsetzung zu verwirklichen, müssen noch mehr Informationen über die Populationsgrösse, die Verteilung der Delphine und ihre Sozialstruktur gesammelt werden. Sobald mehr Wissen über ihre Ruhe-, Geburts-, Paarungs- und Futterplätze vorhanden ist, kann man spezielle Schutzgebiete für die Delphine und Schutzprogramme (Conservation Mangement Plans) definieren und erstellen. 2. Information, Aufklärung und Sensibilisierung![]() Um das Natur liebende Bewusstsein und das Wissen der Menschen für die Unterwasserwelt zu erweitern, plant „Dolphin Watch“ die Errichtung des „Dolphin Watch Instituts“ in Hurghada. Dieses Institut ist sowohl Heimat der vor Ort arbeitenden Wissenschaftler, als auch ein öffentlich zugängliches Informationszentrum mit vielfältigen Angeboten, um sich mit den Tümmlern vor Hurghada vertraut zu machen. Neben einem mit moderner Medientechnik ausgestatteten Seminarraum, sind verschiedene Anschauungsobjekte und Präsentationsformen über die Delphine und die Arbeit von „Dolphin Watch“ in Planung. Ergänzend werden aus dem umfassenden Archiv, zurzeit mit über 200 Stunden Filmmaterial, der SWDF Filme für die verschiedenen Anspruchs- und Zielgruppen erstellt, die dann im „Dolphin Watch Institut“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Um den Aufenthalt im „Dolphin Watch Institut“ so angenehm wie möglich zu gestalten ist zudem die Einrichtung eines Bistros mit Getränken und kleinen Speisen vor Ort geplant. 3. Schutzzone in Fanus WestIn Fanus West soll zukünftig eine mit Bojen markierte Schutzzone errichtet werden. Innerhalb dieses Bereiche ist es verboten mit dem Boot hinein zu fahren oder sogar zu kreuzen. Es ist für Taucher und auch Schnorchler weiterhin möglich das beschriebene Tauchgebiet zu erkunden. Die Boote müssen sich wie gewohnt am vorgesehenen Ankerseilen im äusseren Bereich der Schutzzone befestigen. Eine weitere Schutzzone soll in Shaab El Erg eingerichtet werden, wo sich tagsüber oft kleinere Gruppen zu einer grossen Gruppe zusammenschliessen, um zu Ruhen oder sich „sozial“ auszutauschen. ![]() 4. Richtlinien für Delfintouren und TauchbooteDie momentane Situation zeigt deutlich, dass es absolut notwendig ist, Touristen, Kapitäne, Tauch- und Schnorchlerführer über das Verhalten, die Sozialstrukturen und die Intelligenz der Delphine aufzuklären. Aufbauend auf dieses neue Verständnis gegenüber den Tieren wird „Dolphin Watch“ Richtlinien erstellen, die dann bei jeder Interaktion mit Delphinen verbindlich für alle gelten. Für weitere Informationen oder Kontakt zum “Dolphin Watch – Natural Underwater Science” Projekt kontaktiert bitte Angela Ziltener über ihre Email-Adresse a.ziltener@aim.uzh.ch oder meldet Euch über die Kontaktdaten der SWDF. www.swdf.de/index.php You will find a summary of the Dolphin Watch project in English language in the download area of the SWDF homepage or klick www.swdf.de/uploads/media/Dolphin_Watch.pdf and on the HEPCA homepage www.hepca.com/conservation/projects/dolphin-watch. ![]() |
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